Der Beginn von etwas Neuem…

Hallo meine HoneyBunnies,

lang, lang ist es her und wieder muss ich mich entschuldigen, dass ich solange gebraucht habe um mal wieder einen neuen Beitrag zu schreiben. Aber eigentlich… das stimmt so nicht ganz. „Geschrieben“ habe ich schon ein paar neue Beiträge; aber ich habe Sie immer nur angefangen und nie beendet – also auch nie veröffentlicht. Das ist schon eine Schande, habe ich mir doch vorgenommen – wie immer – wieder mehr zu bloggen!

Im heutigen Beitrag möchte ich mit euch Lesern da draußen etwas sehr persönliches teilen, da ich mich im Moment in einem äußerlichen und auch mentalen Veränderungsprozess befinde. Es ist viel passiert in der letzten Zeit und ich habe versucht nun endlich mal „anzufangen“. Den „Arsch hoch zu kriegen“. Meine Leben „anzupacken“.
Meine bisherige kleine Reise möchte ich mit euch teilen. Ich stehe gerade am Anfang, aber ich denke, es wird etwas. Viel Spaß beim Schmöckern ♥

Wo soll ich eigentlich anfangen? Ganz am Anfang? Mittendrin? Am Ende zu beginnen macht nicht viel Sinn, aber wieso auch nicht?!
Der Auslöser, warum ich mich endlich wieder hinter den Laptop gesetzt habe und nun diese Worte tippe, ist eigentlich ein ganz banaler: Ich habe aufgeräumt. Ja, ich habe es am Wochenende geschafft aufzuräumen. Zum einen sind nun die Unterhosen von mir und meinem Freund nach Marie Kondos KonMari-Methode fein säuberlich und wunderbar platzsparend in der Kommode aufgereiht und zum anderen habe ich mir ans Herz gefasst und den größten Teil meiner Make-Up „Sammlung“ weggeschmissen. Für letzteres wurden mir die Augen durch das Fehlen meiner Make-Up Essentials geöffnet. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich finde meinen Gel-Eyeliner und mein Puder nicht mehr! Nirgendwo sind diese beiden wichtigen Gegenstände abgeblieben! Ich hatte keinen Ersatz, nur ein Haufen Lippenstifte, Cremes und Eyeliner, die ich eh nie verwendet hatte oder die mir nichts (mehr) taugten in der Vergangenheit.
Argh, ich war so frustriert. Ich hatte nur noch wenig Zeit (15 Minuten bis ich mich zum Junggesellinnenabschied einer Freundin auf die Spur machen musste) und musste dann am Ende doch, den zwar vor kurzem erst gekauften aber für mich ungeeigneten, Eyeliner-Stift nehmen. Und: Kein Puder! Argh! Die She-Hulk in mir war schon kurz vorm Platzen aufgrund meiner Unfähigkeit! Und da erkannte ich es – deutlich und klar vor mir: Es wird Zeit den Mist wegzuschmeißen. Du hast alles, was du nicht gebrauchen kannst da, aber genau dass, was du brauchst, nicht!

20 20222 Meine gesamte – zum großen Teil unnütze und alte – Sammlung. Unten rechts: Meine neuen-alten Basics (und nicht mehr!)

Mir wurde nun auch bewusst, dass genau dieser Moment mein bisheriges Leben ganz gut abgebildet hat. Als ob ich gerade ein Gleichnis über mich selbst gelesen hatte: Im Prinzip habe ich echt viel – vor allem an Kram  – und doch fehlt mir immer wieder etwas. So eine Leere, die bisher nie wirklich gefüllt wurde, egal was ich getan habe. Die Entsorgung meines alten Make-Ups und auch die kleine KonMari-Unterwäsche-Aufräumaktion haben irgendwie diese Lücke gefüllt. Ich habe mich endlich mal so gefühlt, als ob ich was geschafft habe. Dabei war es jetzt nicht die Welt!

Im Prinzip befasse ich mich nun auch seit den letzten Wochen auch mit dem Thema „Minimalismus“. Mein Leben zu ordnen, endlich klar mit mir und meiner Welt zu kommen, glücklicher und erfüllter sein – das ist mein Ziel. Aber ich denke, dahinter steckt noch so viel mehr. Ich entdecke das gerade alles. Diese Woche werden ein paar Bücher kommen. Ich will mich wieder auf für mich wesentliche Dinge konzentrieren. Meinen kleinen Träumen hinterher jagen und so vieles mehr.

Warum das alles, fragt ihr euch jetzt, oder? Anfang des Jahres kam für meine Familie eine große Wende. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber mir hat diese Zeit – in der alles so schnell ging – gezeigt, was wichtig ist. Was ich will. Was ich nicht will. Und wohin meine Reise gehen wird und gehen kann. Auf was ich mich konzentrieren sollte und auch auf was ich mich konzentrieren will. Und vor allem: Was das wichtigste für mich ist.

Könnt ihr euch an diesen Abschnitt aus meinem Jahres Rückblick von 2014 erinnern?

Zusammengefasst bestand dieses Jahr nur aus Stress. Stress in jeder Nachricht als Wort, als Begründung, als Ausrede. Immer präsent. Wahrscheinlich habe ich dieses Jahr so oft „Stress“ geschrieben, dass ich es selber schon gar nicht mehr verdrängen konnte aus meinen Gedanken…
Aber! Nächstes Jahr wird alles anders. Wirklich. Versprochen.

Wahnsinn, was ich am Ende für leere Worte geschrieben habe, oder! Als, ob ich versprechen könnte, keinen Stress zu haben. Fragt mal meinen Freund – haha… 2015 war es nicht anders. Wieder Stress-Stress-Stress und mein erster, großer Urlaub ging durch meine Unausgeglichenheit auch das eine oder andere mal durch ein echtes Gefühlschaos… Ich habe nicht mal einen Jahresrückblick von 2015 geschrieben. Von 2016 ganz zu schweigen. Zusammengefasst könnt ihr euch denken, was dieser Artikel enthalten hätte, oder? 😉

Also fassen wir zusammen: Wirklich abschalten konnte ich auch bis 2016 nicht. Aber genau das Ende des Jahres 2016 bewirkte ein erstes Umdenken. Einen kleinen Schimmer am Horizont, dass ich es irgendwann schaffen werde, gelassen, gesund und ausgeglichen durchs Leben zu sta(m)pfen. Zum einen hatte ich mit einigen unschönen Dingen endlich abgeschlossen und zum anderen habe ich angefangen wieder ernsthaft Sport zu treiben. Ende 2016 hatte ich 103kg auf den Rippen (Größe: 180cm) und das ging nicht mehr! Ich kaufte mir einen Fitness-Tracker und erkannte endlich wieder die Freude an der regelmäßigen Bewegung. Sogar Joggen gehe ich jetzt mit Freude ♥ Das Ergebnis ist im Juni: 95kg und der Trend geht nach unten. Ich hatte es Mitte 2014 ja schon einmal geschafft: 90kg und da ging der Trend aufgrund von Con-Stress, Stress auf Arbeit, Stress in der Beziehung und meiner nicht vorhandenen Disziplin wieder aufwärts bis es dann Ende 2015 knapp 100kg waren… Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal. Versprochen. 😉

Ihr seht, ich bin auf einer Reise. Man könnte es als Reise zu mir selbst beschreiben. Ich bin mit meinen 26 Jahren noch einmal auf Wanderschaft gegangen um endlich irgendwo anzukommen. Wo ich ankommen werde, das wird sich zeigen. Mein Antrieb ist, dass ich endlich Frieden mit mir selber finde. Mich besser organisieren kann und mit meinem Freund ein Leben leben kann, was ich später auch mal an unsere Kinder weitergeben möchte. Denn Kinder sind ein Thema, bei dem mir schon ein wenig den Angstschweiß den Rücken herunter läuft. Ganz kalt. Nicht weil ich keine Kinder haben möchte.
Ich habe mich in letzter Zeit oft gefragt, will in mein Leben, iso wie es gerade ist, Kinder in die Welt setzen? Die Antwort war stets in meinem Kopf: „Nora, du würdest es im Moment nicht einmal schaffen, ein Haustier zu versorgen. Du schaffst es nicht mal deine Orchideen am Leben zu erhalten. Wie willst du dich dann um ein Neugeborenes kümmern.“ Und je öfter mir diese Antwort sofort in den Kopf geschossen kam, um so panischer wurde ich. Ich hoffe, inständig, dass ich auch dieses Thema bald gelassener angehen kann.

„Become a better version of yourself.“

Ein Leitspruch, den Cassey Ho in ihren Videos auf dem Blogilates-Kanal nun immer häufiger verwendet. Ein schöner Leitspruch. Ich möchte eine bessere – viel bessere – Version von mir selbst werden! Die Definition von „besser“ ist noch nicht zu 100% klar, aber darin besteht ja auch das Ziel meiner Reise. Und weil es erst der Beginn ist, werde ich noch viel zu tun haben, aber es wird. Klar, die Leittragenden sind vor allem die Leute, die ich bisher mit meinem Hobby – dem Zeichnen -erfreut habe. Aber lasst mich erst meine Dinge regeln. Gebt mir ein wenig Zeit alles zu ordnen und dann irgendwann kommt wieder etwas Regelmäßiges. Zurzeit möchte ich mich auf mich konzentrieren und meine Hobbies dann ausüben, wenn ich wirklich die Muße dazu habe. So wird es auch auf dem Blog sein. Aber ich habe viele Themen im Kopf. Viel zu viele – mal wieder. Alles mit der Zeit und alles geordnet.

In der nächsten Zeit werde ich mich  auf meinem Blog ein bisschen mehr mit Themen
auseinandersetzen, die mich in meinem Leben beschäftigen. Das wird weniger das Zeichnen an sich sein, eher viel mehr persönlichere Themen. Vielleicht findet sich der ein oder andere darin wieder. Ich freue mich auch über einen regen Austausch. Vielleicht kann ich meine Motivation und mein positives Lebensgefühl an ein paar da draußen weitergeben.

Was habe ich denn so geplant?

  • Meine Inspirationen
  • Meine Lieblings-Manga und -Bücher 2016 (einer der angefangenen Artikel!)
  • Bücher, die noch ungelesen im Regal liegen (Das schreit nach einer Challenge!)
  • Mein erster Jobwechsel – Lessons Learned oder auch „Take it all“
  • KAWAii Anthologie – Lessons Learned oder auch „Ganz oder gar nicht“
  • Step-by-Step (!) Vom Entwurf zur eigenen Playmat
  • Ein paar kleine Reiseberichte (Bali, Japan, Malta… Orte, an denen ich war, es aber nie geschafft habe mit euch zu teilen. Das muss sich ändern! (*•̀ᴗ•́*)و ̑̑)

Yeah! Es ist ein Step-by-Step dabei ♥ Das wird nicht mehr so lange dauern. Ein paar KAKAO-Karten sind auch noch offen. Aber alles mit der Ruhe. Ich werde versuchen, mindestens alle zwei bis drei Wochen einen Beitrag zu veröffentlichen. Drückt mir die Daumen!

Das Blog-Layout ist auch in Bearbeitung. Ich habe mir fest vorgenommen es spätestens im August endlich auszutauschen und etwas klarer zu gestalten.

Mhm… Da klingt schon wieder nach so viel… Aber chakka!
Danke für euer Ohr. Ich hoffe, ich wir hören uns bald wieder. Ganz bald.

XOXO
Euer Norchen

2 Gedanken zu “Der Beginn von etwas Neuem…

  1. Hi Nora,

    liebe Grüße an Dich und deinen Freund aus deiner alten Arbeit. Alles Liebe und viel Erfolg mit deinen Plänen. Du bist super^^

    PS: Gehe es einfach langsam an und vielleicht sieht man sich mal wieder 😀

    Viele Grüße
    Jan

  2. Hallo Jan,
    vielen lieben Dank für deine Kommentar! Ich habe mich echt gefreut von dir zu hören 🙂
    Ja, ab sofort muss einfach alles langsamer angegangen werden. Ich hoffe, dir geht es gut!

    Viele Grüßle!

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