Review: senseBook (Skizzenbuch)

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Hallo meine Honeybunnies ♥

Long time no see! Es tut mir ja wirklich leid, dass ihr in den letzten Wochen/Monaten wieder mal so gut wie nichts von mir gehört habt! ʕ ಡ ﹏ ಡ ʔ
Ich komme durch Arbeit, Arbeit an Wohnung und Freizeitaktivitäten gar nicht zum Zeichnen… Aber dafür hatte ich Anfang Juni wieder einen kleinen Motivationsschub bekommen. Ich durfte das senseBook von Copic (bzw. der HOLTZ/ transotype) testen. Im Rahmen der Aktion senseBook Artists habe ich ein Probeexemplar mit ein paar hübschen Extras bekommen und werde euch nun mein Review zum senseBook präsentieren ^_^

Bei meinen letzten Besuchen beim Boesner in Nürnberg bin ich schon öfters am senseBook Regal vorbeigekommen und konnte mich nicht losreisen. Vor allem die Aufmachung des super schicken senseBooks in der Ausführung Flap mit Lederschnürung hatte es mir angetan. Aber wie das so ist: Im Schrank hat man schon so unzählige angefangene Skizzenbücher und das senseBook ist nicht das günstigste Skizzenbuch. Zumal ich immer etwas vorsichtiger bin, wegen der Papierqualität. Testen konnte ich das Buch im Boesner nicht. Also dann doch lieber wieder zurück ins Regal schieben und hoffen, dass bis zum nächsten Einkauf beim Boesner endlich alle Skizzenbücher vollgekritzelt sind! Umso schöner war es dann für mich, als ich von der Aktion auf der senseBook Facebook-Seite erfahren habe. Vielen Dank noch einmal dafür!

Ungeschminkt: Das senseBook

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Mein senseBook-Paket gesponsert von transotype

Das senseBook Skizzenbuch hat einen schicken Ledereinband daher, der sich wirklich super anfasst. Die Ausstattung, die ich testen durfte kommt ohne Lasche daher, aber dafür mit einem stabilen Gummiband, der das Buch gut zusammenhält, wenn es geschlossen bleiben soll. Damit das Gummiband auch unterwegs einen guten Halt hat, wurden an der Vorderseite des Einbands kleine Einkerbungen eingearbeitet, in die das Gummiband einrastet. Schade, dass diese Einkerbungen nicht auch auf der Rückseite sind. Dort verbiegt sich dann das Leder. Aber ich denke, dass macht dem Leder nicht so viel aus. Am Ledereinband sind außerdem noch das senseBook-Logo sowie das Logo von transotype als kleines Stoffschildchen vernäht. Von außen kommt das Buch daher schon einmal richtig edel daher.

Der Inhalt des Skizzenbuchs ist nicht minder schön. Die ersten sieben Seiten sind zum Beschriften gedacht: Name, persönliche Angaben (falls das gute Stück mal verloren gehen sollte) und eine Übersicht zum Inhalt (Bildertitel, Angabe der Seitenzahl usw.). Das senseBook ist außerdem  mit Seitenzahlen ausgestattet.
Das Papier ist sehr dünn und erinnert mich an Marker-Papier, das ein bisschen dicker und griffiger ist. Nichtsdestotrotz ist das Papier des senseBooks immer noch sehr dünn.
Insgesamt hat man 135 Seiten frei für seine Zeichnungen. Am Ende gibt es noch eine Seite mit Lineal und ein kleine Innentasche aus Papier.
Auf den ersten Blick würde ich sagen, dieses Buch eignet sich gut als Con-Hon. In der Innentasche kann man gut Referenzen verstauen.

Aufgehübscht: Meine Test-Zeichnungen

Ich habe mit dem senseBook das getestet, was ich so verwende beim Zeichnen. Blaustift, Bleistift, Aquarell und Buntstifte. Da ich keine Copics verwende, habe ich damit auch nicht das senseBook getestet.

#1 Bleistiftskizzen

Ich habe für meine Testbilder für die Vorzeichnung die blauen Minen von Mitsubishi (uni Color) verwendet und für die Reinzeichnung meinen neuen Pentel Orenz (Stärke 0.2mm) sowie einen gewöhnlichen Minenbleistift mit der Stärke 03mm bis 0.5mm HB.

06_sensebookOC von yukosan (www.mangadimension.de)

OC von yukosan (www.mangadimension.de)

OC von Chevistey (https://twitter.com/Chevistey)

rechts: OC von Chevistey (https://twitter.com/Chevistey)

Für Bleistiftskizzen eignet sich das senseBook sehr gut. Die Papiertextur ist schön glatt. Sie fühlt sich ein seidig an und lässt den Bleistift gut über das Papier gleiten. Das Radieren der Zeichnung klappt auch gut und macht auf den ersten Blick keine Probleme, wenn man mal etwas mehr radieren muss.
Jedoch scheinen die Skizzen durch das Papier durch, was ich der geringen Papierdicke zuschreibe. Zu doll sollte man auch nicht aufdrücken. Ich bin leider öfter mal mit der Mine bzw. dem Pentel Orenz hängen geblieben und habe dabei das Papier ein wenig eingerissen. Das Gute daran: Es hat nur die Oberfläche eingeritzt und kein Loch durchgerissen. Aber man sollte dennoch aufpassen.

#2 Tusche und Fineliner

Die Vorzeichnung für mein offizielles Testbild für die Facebookseite von senseBook habe ich mit Ausziehtusche angefertigt. Diese Tusche blutet mir für gewöhnlich nicht aus, aber leider ist das beim Papier des senseBook geschehen. Man merkt es nicht auf den ersten Blick, aber je kräftiger man die Linien zeichnen möchte und je mehr Tusche man verwendet, umso stärker blutet de Tusche auf dem Papier aus.

Ich hatte auch Angst, dass die Tusche durch das Papier durchdrückt. Man sieht zwar die Linien sehr stark auf der Rückseite, aber wirklich durchgelaufen ist zum Glück nichts.
Ich habe vor meinem offiziellen Testbild auch noch einmal eine kleine Skizze mit Multi- bzw. Finelinern gezeichnet und finde, dass diese sich wirklich gut für das Papier im senseBook eignen. Von Tusche für die Outlines würde ich abraten.

#3 Aquarell

Für das Testbild habe ich Horadam Aquarellfarben von Schmincke und Colorex von pebeo verwendet. Leider ist dieses Skizzenbuch nicht für Aquarell geeignet.
Die Farbe wird nicht so schön aufgenommen, wie ich es von meinem herkömmlichen Aquarellpapier gewohnt bin und die Farbe trocknet auch sehr schnell. Je mehr Wasser man dann verwendet umso stärker wellt sich das Papier des senseBooks und nässt komplett durch. Ich bin daher dann auf Buntstifte und Pastellkreide umgestiegen.

#4 Buntstifte, Pastellkreide und das fertige Bild

Mit meinen Buntstiften hat dann alles supi geklappt. Zwar war mir das Papier stellenweise einfach zu glatt, da es die vielen Buntstift-Ebenen nicht mehr aufgenommen hat, aber es soll ja meiner Meinung nach immer noch als Skizzenbuch funktionieren. Daher ist das okay. Bei Buntstiften ist es wie mit Bleistift: Zu doll sollte man nicht aufdrücken. Dieses Mal ist mir das Papier wirklich eingerissen. Zwar nur im Bereich der Bindung, aber ärgerlich war es trotzdem.
Für den Hintergrund habe ich Pastellkreide und Tortenuntersetzer verwendet. Ich habe diese Technik seit Jahren nicht mehr angewandt und bin so froh es mal wieder in ein Bildchen einbringen zu können. Die Highlights sind dann wieder mit meinem Copic Opaque White gemacht wurden. Diese weiße Farbe wird wohl nieeee leer gehen! x’D

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Mein persönliches Fazit:
Es sieht edel aus, fühlt sich edel an und ist echt praktisch für unterwegs, da der Lederumschlag für Schutz des Inhalts sorgt. Materialtechnisch gesehen eignet sich das senseBook eher für Copic und Co. Für Bleistiftzeichnungen ist es auch gut geeignet und ist damit ein guter Partner für Skizzen. Ich würde es sogar als Con-Hon empfehlen. Das Papier gefiel mir im Großen und Ganzen wirklich gut. Und für Aquarell gibt es ja zum Glück noch geeignete Aquarell-Skizzenbücher 😉
Ich denke, ich werde mir doch bald das senseBook mit Lederschnürung zulegen ♥

Ich hoffe, euch gefallen mein senseBook Beitrag und das dazugehörige Bildchen!
Wollte ihr gerne mehr von diesen Reviews? Als nächstes würde mir beispielsweise ein kleiner Testbericht zum Pentel Orenz im Kopf schweben ^_^
Schreibt doch eure Ideen in die Kommentare.

XOXO
Euer Norchen (Schönen Sonntag noch! Genießt die Sonne ♥)

 

Ein Gedanke zu “Review: senseBook (Skizzenbuch)

  1. Hallo Nora,
    ein wirklich schöner Testbericht und wunderschöne Zeichnungen dazu ^_^

    Liebe Grüße aus der Nürnberger^^

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