[Uni-Liv(f)e ♥ LeseClub] 02 – Das Büro – Direktor Beerta

 Und da geht der Lese-Club nach einer langen Pause in die zweite Runde (Aktuell habe ich noch ein paar andere tolle Schinken, die ich euch gerne vorstellen möchte, aber alles zu seiner Zeit ;))

Warum gerade dieses Buch?
In meinem Praxissemester habe ich meinen Tag in einem Büro verbracht, was liegt da näher als ein „Büro-Buch“ zu lesen 😉

 

Das Büro – Direktor Beerta (Band 1 von 7)
Autor: J. J. Voskuil
ISBN: 978-3-406-63733-9
Seitenzahl: 831 mit zsl. 14 Bonusseiten
Erschienen bei: C.H.Beck
Einband: Gebundene Ausgabe
Bestellung möglich bei: KLICK ♥
Vielen Dank an den Verlag C.H.Beck
und an Blogg dein Buch

Inhalt:
Der erste Band der Romanreihe erzählt von den 7 Jahren des Büroalltags von Maarten Koning. Dieser bekommt nach einer nicht erfüllenden Stelle als Lehrer eine Anstellung in einem kleinem Büro. Die Arbeit musste er annehmen, denn eine andere mit guten Einkommen war auf die schnelle nicht zu bekommen. Maartens Frau ist gar nicht davon begeistert, aber was muss, das muss. Den Direktor des Büros, Herr Beerta, kennt Maarten noch von der Zeit als Student. Maarten bekommt auch gleich den Schreibtisch neben seinem Chef und sitzt somit an der „Quelle“.
Das Büro, um das es sich im Roman dreht, entwickelt unter anderem unter der  Leitung von Beerta einen Volkskundeatlas, der sich mit Mythen und Aberglauben der Niederlande befasst. Maarten soll die Bearbeitung des Altas vorantreiben und durchlebt dabei die täglichen Tücken einen „ganz normalen“ Bürolebens.

Das Buch beleuchtet den Büroalltag des Maarten Koning in all seinen Facetten. Ob , dem Büroklatsch und – tratsch, Sitzungen, die abgehalten werden müssen, Neid, Beförderung, nervige Büroangestellte oder einfach nur Tage, die so dahin schleichen, „Das Büro“ gibt auf witzige und dennoch nüchterne Weise Parallelen zum eigenen Büroleben.
Es fühlt sich ein wenig wie „Stromberg“ an, und hat dennoch seine ganz eigene Faszination.

Meine Meinung zum Buch:

„Stromberg“ war schon nicht ganz meine Assoziation von Humor und ich muss sagen, so viele gute Stellen das Buch „Das Büro“ auch hatte, ganz warm geworden bin ich nicht damit. Der Humor wirkt teilweise etwas nüchtern, aber das ist auch gut so angesetzt.
Setzt man es in Verbindung mit dem Handlungsort ist die Sprache dennoch passend:
sachlich, eher trocken und an einigen Stellen nüchtern. Dieses Buch lebt nicht unbedingt von einer lebhaften Bildsprache. Dennoch sind alle Figuren und Handlungsort (die einzelnen Büros) interessant beschrieben und man kann sich ein gutes Bild von den einzelnen Szenarien machen.
Was mich auch ein wenig zu schaffen gemacht hatte, sind die vielen Personen, die auftreten. Meistens werden sie nur mit dem Nachnamen genannt. Für mich ging in der Geschicht das der Überblick etwas verloren. Gut, dass es da eine Personenübersicht gab. Diese hat mir an einigen Stellen gut geholfen, den Überblick nicht ganz zu verlieren.
Ebenso ist das Buch auch mit einer Übersichtszeichnung des Büros ausgestattet. Das hilft dem Leser einen räumlichen Überlick zu bekommen und das Beschriebene gut zu verarbeiten.

Vom der Buchverarbeitung her, war ich sehr begeistert. Das Buch kommt mit einem Art eigenen Lesezeichen daher. Es ist ein Gummiband, ähnlich wie bei eine Notizbuch, am Bucheinband befestigt. So entfällt das ständige Suchen nach dem Lesezeichen, wenn man zu lange geschmöckert hat 😉

Auch wenn es schön zu lesen war und ich manchmal meinen Spaß damit habe, konnte ich nicht mit dem „Büro“ so richtig warm werden, daher „nur“
von 5 Sternen.
Aber für alle die zB auch „Stromberg“ mögen und das Lesen nicht verabscheuen, wird dieses Buch ein wahrer Kracher ♥

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